Triathlon meets Liebermann

Eine ganz andere Art von Aktivität fand am 19.11. in der Kunsthalle statt. Dieses Mal eher geistig als körperlich. Ein 18-Mann starkes Team startete nach angemessener Stärkung bei Kaffee und Kuchen zur Max Liebermann Ausstellung in der Kunsthalle Bremen. Die Ausstellung hatte das Thema „Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport“, womit das zahlreiche Erscheinen der TCBler ausreichend erklärt sein sollte.

Kunsthalle 1

Jasmin als Kunsthallen-Mitarbeiterin hatte den Besuch initiiert und eine Führung organisiert. Mit der netten Museumsführerin Silke wurden zahlreiche Werke mit Darstellungen von Reiten über Tennis zu Polo gezeigt und erläutert. Es gab einen guten Einblick in die Einstellungen, Konventionen und Lebensführung der „Upper Class“ Anfang des 20. Jahrhunderts. Sport war damals nicht so sehr Streben nach Work-Life-Balance, Selbstoptimierung und Bestzeiten sondern mehr Kuppel-Börse und niveauvolles Miteinander.

Auch wenig versierte Kunstkenner, wie die meisten von uns, wurden von Silke unterhaltsam über Strichführung und Bildkomposition der impressionistischen Bilder aufgeklärt. Obwohl Max Liebermann das Thema der Ausstellung war, gab es auch immer wieder Werke von anderen Künstlern zu sehen, die die gleichen Themen behandelten.

Zwar fehlte meiner Meinung nach der Link zum „modernen Sport“, trotzdem waren die meisten beeindruckt von den malerischen Fähigkeiten des Max Liebermann. Und es folgte die eine oder andere angeregte Diskussion über offensichtliche Parallelen zwischen Burka und der Kleiderordnung der Frauen in Deutschland um 1920 oder über Kunst im Allgemeinen. Gerade unter Berücksichtigung des „fachfremden Publikums“ ist das ein echter Erfolg.

Kunsthalle 2

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