Trainerinterview Teil 1 - Sonja

Christian hat Interviews mit unseren Trainern geführt, um diesen die Gelegenheit zu geben, sich und ihr Training vorzustellen. Den Anfang macht unserer Stabi-Trainerin und zweite Vorsitzende Sonja:

 

C: Hallo Sonja, du bringst uns beim Stabi in Form und hast uns bereits gezielt durch den Winter begleitet. Was sind für dich als Trainer die Ziele bzw. Inhalte, welche du deiner Gruppe vermitteln möchtest?

S: Bei mir steht die Stabilität der Körpermitte (Core) im Fokus. Durch funktionelle Bewegungsabläufe soll die Kraftentwicklung bzw. Kraftübertragung in den 3 Ausdauersportarten des Triathlons optimiert werden. Zusätzlich dürfen sich meine Trainingsteilnehmer auf eine Verbesserung der Beweglichkeit/Mobilität und Koordination freuen. Durch die Aktivierung verschiedenster Muskelgruppen findet nebenbei noch eine effiziente Verletzungsprophylaxe statt.

 

C: Das hört sich ganz schön komplex an. Kann denn eigentlich jeder zu deiner Einheit kommen?

S: Ja klar. Es gibt fast immer Alternativübungen, wenn es mal zu schwierig oder auch zu leicht wird. Bei Verletzungen wäre es natürlich sinnvoll, mich im Vorfeld zu informieren.

C: Wir haben zuletzt in Gruppen zwischen 6-16 Teilnehmern trainiert. Wie sieht für dich die optimale Trainingsgruppe/-einheit aus?

S: Jeder Trainer freut sich über viele Teilnehmer, die regelmäßig kommen. Nur so kann man auch Übungen im Laufe der Zeit sinnvoll steigern. Konkret würde ich sagen sind 10-14 Teilnehmer eine gute Größe; mehr lässt die Hallenkapazität leider nicht zu. Zur Langzeitmotivation für alle Teilnehmer versuche ich das Training abwechslungsreich und damit hoffentlich interessant zu gestalten.

Wir trainieren einmal wöchentlich in der Gruppe 45 Minuten. Eine 60 Minuten Einheit wäre aus trainingstechnischer Sicht maximal sinnvoll. Ein zusätzlicher wöchentlicher Termin zuhause wäre ebenfalls zu empfehlen. Hier reichen je nach Sportler und sportlichen Zielen auch schon 20-30 Minuten oder ein Krafttraining im Studio, abgestimmt auf die Trainingsperodisierung.

C: Ok. Muss ich, wenn ich zu deinem Kurs möchte etwas neben guter Laune und Lust auf spannende Übungen mitbringen?

S: Ein Handtuch wäre super. Ansonsten arbeiten wir meistens mit dem eigenen Körpergewicht oder kleineren Zusatzgewichten. Diese sind neben Yogamatten ausreichend vorhanden.

C: Was sind deine Don‘ts beim Training?

S: Das Aufwärmen (->Verletzungsgefahr) und die technisch saubere Ausführung der Übungen (->Trainingseffekt) halte ich für sehr wichtig. Vom Yoga kenne ich die aktive Atmung, welche leider häufig vernachlässigt wird. Lieber eine Übung sauber und ruhig durchführen als das Programm runterrattern.

C: Kurzer Material-Check. Kannst du irgendetwas neues für das zielgerichtetes Training empfehlen? Warum?

S: Neuerungen gibt es in diesem Bereich ständig - sowohl was die Trends anbelangt als auch neue Geräte. Ich halte es für sinnvoll, sich in der wettkampffreien Zeit auch einmal mit anderen Sportarten zu beschäftigen. Deshalb bieten wir auch seit letztem Jahr einmal im Monat eine Yogaeinheit im Training an. Das ist zwar kein neuer Trend, aber für Triathleten eine gute Ergänzung. Sinnvoll ist, wie schon erwähnt, auch das Gerätetraining im Studio, ein Sling-Training oder auch Klettern in der Halle. Tipp: Ruhig mal den Körper ganz anders fordern als beim teilweise doch sehr einseitigen Ausdauersport.

C: Dankeschön für das Gespräch.

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