Einmal internationale Luft schnuppern - EM in Düsseldorf

Der Wettkampf ist zwar schon ein paar Tage her, aber den Bericht von Lüder über die Altersklassen EM über die Sprintdistanz wollen wir euch dennoch nicht vorenthalten:

Nach meiner wenig positiven Teilnahme an der Europameisterschaft über die Olympische Distanz im Jahre 2009 wollte ich es nun in meiner neuen Altersklasse noch einmal bei der Heim-EM über die Sprintdistanz wissen! Im Gegemsatz zu 2009 gibt es nun ein Qualifikationsverfahren, was aber zum Glück schnell überwunden wurde.

Da ich leider zur berufstätigen Bevölkerung zähle, konnte ich an der Eröffnungsfeier am Freitag nicht teilnehmen. Also Anreise am Samstag und ab ins Düsseldorfer Chaos. Teilweise noch die Rennen der Profis angesehen. Dann begann die Rennvorbereitung. Zunächst ein DTU- Meet and Great mit allen deutschen Startern, dann Rad-Check-In und Nudelparty. 

 Der Renntag begann ebenfalls recht früh, da die ersten Starts bereits um 8:00 Uhr stattfanden. Wer das Rennen in Düsseldorf kennt, weiß, dass es schon vor dem Start einiges zu laufen gibt.

Ich war mit meiner Altersklasse in der letzten Startgruppe. Da die Blockabstände zwischen den Startgruppen nur 10 Minuten betrugen, fand kein Einschwimmen statt. Hier gab es bei fast allen Teilnehmern wenig Verständnis, warum der Zeitplan so extrem straff sein musste.

Die Schwimmstrecke über 750 m erfolgte im Medienhafen über einen Rechteckkurs. Eine erste Herausforderung war eine ca. 20 m lange und steile Treppe am Schwimmausstieg. Es folgte ein weiter Weg in die Wechselzone, die dann (natürlich) ebenfalls sehr lang war. 

IMG 20170625 WA0005   IMG 20170625 WA0003 IMG 20170625 WA0004

Die teilweise technisch anspruchsvolle Radstrecke führte über zwei Rheinbrücken und am Rhein entlang. Wie bei meinen Düsseldorf Starts zuvor, musste ich feststellen, dass die Radstrecke mir irgendwie nicht liegt - und dass Belgier sehr gut radfahren können.

Nach dem ich wieder fast 2 Minuten durch die Wechselzone gehechelt bin, machte ich mich auf die gut 5 km-Laufstrecke. Im Gegensatz zum Radfahren fühlte ich mich hier deutlich besser. 

Nicht gerade mit meiner Zeit zufrieden, landete ich am Ende auf dem 31. Platz in der TM 50 und somit auf einem Platz im Mittelfeld.

IMG 20170625 WA0002  IMG 20170624 WA0003 

Getragen wurde das Rennen vor allen von der riesigen britischen Mannschaft (über 300 Teilnehmer). Neben vielen guten Platzierungen glänzten die Britten durch eine tolle Begleitung ihrer Athleten und Athletinnen, sowie durch ausgelassene Stimmung auf und neben der Strecke.